Die Bedeutung von Omega-3

Der menschliche Körper kann die meisten Fettsäuren welche er braucht selber erzeugen. Sobald Kohlenhydrate in genügenden Mengen aufgenommen werden, kann der Körper die durch die Zerlegung der Kohlenhydrate gewonnene Energie nutzen, um die für den Körper notwendigen Fette und Fettsäuren zu produzieren. Die Synthese von Fettsäuren findet in der Leber und – in geringerem Ausmaß – im Fettgewebe statt.

Jene Fette und Fettsäuren, welche nicht durch den Körper selbst erzeugt werden können, müssen also durch die Nahrung aufgenommen werden. Solche Fettsäuren heißen essentielle Fettsäuren, da sie eine große Rolle für den menschlichen Körper und die Erhaltung ihrer Gesundheit spielen.

Omega 3 ist eine essentielle Fettsäure, die der Körper benötigt, um wichtige Signalmoleküle zu produzieren. Die Alpha-Linolensäure ist ein Beispiel für eine Omega 3 Fettsäure. Sie ist in Körnern, Nüssen und Ölen enthalten. Sobald Omega 3 Fettsäuren konsumiert werden, nutzt der Körper diese für die Synthese wichtiger Signalmoleküle. Einige dieser Fettsäuren sind bedeutend für Zellfunktionen wie jene des Gehirns oder der Netzhaut des Auges.

Fisch bzw. Fischöle – insbesondere Lachs, Makrele oder Hering – enthalten sehr viel Omega 3-Fettsäuren. Aus diesem Grund empfehlen die meisten Ärzte und Gesundheitsexperten mindestens zweimal pro Woche Fisch zu konsumieren. Des Weiteren sind Walnüsse, Leinsamenöl und getrockneter Oregano reich an Omega 3-Fettsäuren. Welchen Nutzen aber hat der reichliche Konsum von Omega 3-Fettsäuren? Omega 3 Fettsäuren können beispielsweise das Blut verdünnen und damit die Entwicklung von ernsthaften Herzkrankheiten vorbeugen. Sie können aber auch hohen Blutdruck reduzieren sowie den Herzrhythmus stabilisieren. Daher ist es für Patienten mit Herzkrankheiten besonders wichtig, genügend Omega 3 Fettsäuren zu konsumieren.

Adile Orhan


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